Ingo Lemiesz

Ingo Lemiesz

* 16.12.1942
† 27.10.2008
Erstellt von Funke Mediengruppe
Angelegt am 27.10.2008
1.034 Besuche

Neueste Einträge (3)

Von Trauer.de Redaktion, Hamm

30.10.2008 um 00:09 Uhr von VRS Media
Auf dem Fußballplatz war er stets ein Kämpfer, und sein Einsatz war oft von Erfolg gekrönt. Seinen eigenen Lebenskampf hat der Westfale nun im Alter von nur 65 Jahren verloren: Mit Ingo Lemiesz verstarb der wohl erfolgreichste Trainer der Region nach schwerer Krankheit. Ingo Lemiesz war ehrgeizig und erfolgsverwöhnt; vielen Mannschaften verhalf er als Spieler und später auch als Trainer zu Aufstiegen. Geboren in Dortmund, war er zunächst für die Amateure von Borussia Dortmund aktiv, ehe es ihn nach Lüdenscheid zog. Mit Rot-Weiß stieg Lemiesz 1972/73 in die Regionalliga West, die damals zweithöchste deutsche Spielklasse, auf. Danach wechselte der Verteidiger zum VfB Altena, der so etwas wie sein neuer Heimatverein werden sollte. Gleich im ersten Jahr schaffte er mit den Blau-Weißen den Sprung in die Verbandsliga, ehe Ingo Lemiesz nach drei Spielzeiten im Trikot der Blau-Weißen beim SV Schmallenberg/Fredeburg seine erste Trainerstelle antrat. Und prompt stieg er mit den Hochsauerländern von der Bezirks- in die Landesliga auf. Immer wieder aber zog es den beruflich als Fertigungsplaner tätigen Lemiesz zurück ans Lenneufer. Gleich bei seinem ersten Engagement als VfB-Coach erlebte er dort seine erfolgreichste Zeit: 1978 qualifizierten sich die Blau-Weißen unter Lemiesz' Regie für die neu geschaffene Oberliga Westfalen. Es folgten Engagements in Olpe, Holzwickede, Brackel und von 1987 bis 1990 schließlich wieder beim VfB Altena. Später führte Ingo Lemiesz den TuS Plettenberg und den TuS Halver jeweils aus der Kreisliga A in die Bezirksliga, ehe er 1995 beim FC Altena 69 anheuerte. Vier Jahre später wechselte der A-Lizenz-Inhaber letztmals zum inzwischen seit sechs Spielzeiten in der Bezirksliga dümpelnden VfB, den er sogleich wieder auf Südwestfalenebene zurückführte. Lemiesz' letzte Trainerstation war dann der Meinerzhagener A-Ligist RSV Listertal, wo er sich allerdings im März 2007 nach nur knapp einem Jahr aus Krankheitsgründen von der Fußballbühne verabschieden musste. Bis zu seinem Tod aber zog es ihn so oft wie möglich noch als Zuschauer auf die heimischen Sportplätze, wo er unvergessen bleiben wird.

WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG

vom 30.10.2008

WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG

vom 29.10.2008